Wir verwenden Cookies von Drittanbietern, um Ihr Surferlebnis zu verbessern, den Website-Verkehr zu analysieren und Inhalte sowie Werbung zu personalisieren. Mehr erfahren

NGK Zündkerze BR9ES für AM6, Aprilia, Gilera, Piaggio 50 ccm Motoren
  • -39,7%
  • Neu
Mitsuboshi Keilriemen Aprilia Scarabeo 100 4T
  • -38,4%
  • Neu
Batterie Magneti Marelli MOTX5L-BS, YTX5L-BS, 12 V 4Ah 114x70x107mm CCA 70
  • -48,9%
  • Neu
Momo Design FGTR Evo E2206 Jethelm - Mattgrau / Cerulean-GrauMomo Design FGTR Evo E2206 Jethelm - Mattgrau / Cerulean-Grau
  • -19%
  • Neu
185,49 €228,99 €
Our Latest News

Enduro- und Motocross-Helm: So wählst du das richtige Modell

Enduro- und Motocross-Helm: So wählst du das richtige Modell

Ein Integralhelm für die Straße reicht nicht mehr, sobald du befestigte Wege verlässt. Enduro- oder Motocross-Fahren verlangt einen Helm, der für andere Aufprallmuster, die stehende Fahrposition und stundenlange Atembelastung gebaut ist – etwas, wofür ein Straßenhelm schlicht nicht ausgelegt ist. Das falsche Modell bedeutet ein Visier, das bei technischen Passagen beschlägt, ein Kinnteil, das im Sommer überhitzt, oder im schlimmsten Fall unzureichenden Schutz bei einem Sturz.

Enduro, Motocross und Adventure: nicht derselbe Helm

Ein reiner Motocross-Helm ist für die Strecke gebaut: verlängertes Kinnteil für den Grip beim Sprung, minimales Gewicht, keine Visierhalterung, da er nur mit einer Brille gefahren wird. Perfekt im Rennen, unangenehm auf der Straße oder bei langen Anfahrten.

Der Enduro-Helm stammt aus derselben Form, ergänzt aber ein abnehmbares Visier, einen verstellbaren Schirm für tiefstehende Sonne und meist eine bessere Abdichtung gegen Windgeräusche. Der richtige Kompromiss, wenn du in derselben Ausfahrt zwischen Gelände und Asphalt wechselst.

Der Adventure-Helm (oder 'Touring-Enduro') geht noch weiter: weniger extremes Kinnteil, bessere akustische Isolierung, manchmal sogar eine Intercom-Halterung. Gedacht für alle, die auf straßentauglichen Enduro-Maschinen viele Kilometer zurücklegen, bei denen Gelände ein Teil der Tour ist und nicht das Hauptziel.

Wie du erkennst, welchen Helm du wirklich brauchst

Frag dich, wo du die meiste Zeit im Sattel verbringst. Wenn 90 % davon Zeitfahren oder Motocross-Strecken sind, greif zu einem reinen Motocross-Helm mit passender Brille. Fährst du Enduro mit Straßenetappen dazwischen, ist der Enduro-Helm mit Visier fast immer die praktischere Wahl. Wer zwischen Schotter und Asphalt tourt, fährt mit dem Adventure-Helm am vielseitigsten.

ECE-22.06-Zulassung: warum sie vor allem anderen zählt

Seit 2024 wird die alte ECE-22.05-Zulassung schrittweise durch die 22.06 ersetzt, die zusätzliche Tests einführt: schräge Stöße, Aufpralltests bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und vor allem spezifische Prüfungen für 'konvertierbare' Konfigurationen mit abnehmbarem Visier. Bei einem Enduro-Helm, der zwischen Visier- und reiner Brillen-Konfiguration wechselt, ist das kein Nebendetail: Prüfe, ob die Zulassung wirklich beide Nutzungsarten abdeckt, nicht nur eine.

Kontrolliere immer das Etikett im Kinnriemen: Dort stehen Zulassungsnorm und Zertifizierungsnummer. Fehlt es oder ist es unleserlich, ist das kein Helm, dem du deine Sicherheit anvertrauen solltest.

Visier, Brille und Belüftung: hier entscheidet sich der echte Komfort

Bei Enduro-Helmen sollte das Visier kurz und im Winkel verstellbar sein: Ein zu langes Visier fängt bei Sprüngen und schnellen Passagen Wind ein und bringt den Kopf aus dem Gleichgewicht. Fährst du überwiegend Motocross, erwäge, es ganz abzunehmen und dich auf eine Brille mit gut abdichtendem Schaumstoffrand zu verlassen, damit bei Stürzen oder in sandigen Abschnitten kein Staub eindringt.

Belüftung ist der andere kritische Punkt: Achte auf große Frontöffnungen und interne Kanäle, die die Luft bis zum Mundbereich führen, nicht nur zur Stirn. Im Stehen, wo der Helm stärker dem Luftstrom ausgesetzt ist als auf der Straße, macht eine gute hintere Entlüftung an heißen Tagen einen enormen Unterschied.

Passform und Komfort: die häufigsten Fehler

Der Geländehelm sollte mit dem Kopftuch anprobiert werden, das du wirklich trägst, nicht mit bloßem Kopf: Das verändert die Passform um einige Millimeter – genug, damit ein Helm im Laden 'passend' wirkt und nach einer Stunde auf der Strecke 'zu weit'. Miss den Kopfumfang an der breitesten Stelle, oberhalb der Augenbrauen, und vergleiche ihn mit der Größentabelle des Herstellers: Die S/M/L-Zuordnung variiert stark zwischen den Marken.

Ein richtig sitzender Enduro-Helm bleibt fest, wenn du den Kopf seitlich schüttelst, ohne an bestimmten Stellen zu drücken, die nach zwanzig Minuten störend werden. Spürst du Druckpunkte schon im Laden, 'weitet sich' der Helm nicht durch Tragen: Das ist die falsche Größe.

In unserem Bereich Motorradhelme findest du mehrere Modelle, die du hinsichtlich Schutz, Gewicht und Belüftungssystem vergleichen kannst. Suchst du außerdem Zubehör wie Brillen, Intercoms oder Ersatzvisiere, wirf einen Blick in den Bereich Motorradzubehör: Manchmal ist es genau ein Detail wie der Schaumstoff der Brille oder ein Ersatzschirm, das über eine komfortable oder eine vergessliche Ausfahrt entscheidet.

    Hinterlasse eine Antwort